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| Skimmie im März 2014 |
Obwohl die Pflanze "in ihrer Heimat im Schatten und Unterholz dichter Gebirgswälder gedeiht" (Quelle), zeigt sich deutlich, dass das Rautengewächs das Sonnenlicht vorzieht. Nach 12 Monaten im Schatten hat es nicht nur an Fülle verloren, auch die Knospen entwickelten sich fast ausschließlich auf der Seite, die noch Licht bekommt (rechts):
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| Skimmie im März 2015 |
Am schlimmsten hat es die größte Skimmie erwischt. Das ehrfürchtig als "Big Skimmy" getaufte Gehölz machte bei seinem Einzug in unseren Garten eine stattliche Figur! Einzig ein paar gelbliche Blätter versetzten mich damals in Sorge:
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| Große Skimmie im März 2014 |
Gelb sind die Blätter inzwischen nicht mehr. Dafür sind es weitaus weniger geworden. Gleiches gilt für die Anzahl der Knospen. Zugenommen hat nur meine Sorge.
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| Große Skimmie im März 2015 |
Der Anblick macht mich jedes Mal furchtbar traurig. Trost finde ich allein in der Tatsache, dass die Pflanzen von ihrem Vorbesitzer vernichtet worden wären, hätten wir uns nicht ihrer angenommen.
Durch die Umsetzung änderten sich für die immergrünen Gewächse nicht nur Licht- und Bodenverhältnisse, auch sahen sie sich plötzlich mit Fressfeinden konfrontiert: Gierige Schnecken machen sich über junge Blatttriebe her und hinterlassen unschönen Lochfraß, der gleichwohl die gesunde Optik vereitelt.Die einzige Pflanze, die - in direkter Nachbarschaft zu den Skimmien - jedes Jahr üppiger blüht, ist die Christrose. Ihr macht der Schatten tatsächlich nichts aus und auch der Lehmboden ist nach ihrem Geschmack.
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| Christrose im April |





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