In einem schwarzen 90 Liter Mörtelkübel fristet eine Kastanie ihr Dasein, für die wir seit Jahren keinen Platz im Garten finden. Mitte April fiel die Entscheidung, den kleinen Baum in andere Hände zu geben, um damit auch sein schmuckloses Behältnis endlich aus den Augen räumen zu können. Kaum war der Entschluss gefasst, machte uns ein Schönes Windröschen einen Strich durch die Rechnung. Neben dem jungen Stamm der Kastanie reckte sich die zarte Pflanze einsam in die Höhe und erfreute unsere Herzen derart, dass wir es nicht wagten ihren Lebensraum aufzulösen.
So blieb die Kastanie in ihrem Topf an Ort und Stelle. Nur der Grund dafür blieb nicht lange. Ende April war das Windröschen wie vom Winde verweht, aber wir hoffen auf seine Rückkehr im nächsten Frühjahr. Bis dahin überlegen wir uns einen anderen Platz für die Zwiebelpflanze. Die Kastanie hat die margeritenförmige Heldin vorerst retten können und damit auch den Weg für die nächste Entdeckung geebnet. Denn nur einen Monat nach dem Balkan-Windröschen, spross ein Farn aus derselben Erde.
Mit Spannung beobachten wir jetzt, was der Wundertopf noch für botanische Überraschungen für uns bereit hält.
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Dienstag, 27. Mai 2014
Der Wundertopf
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Dienstag, 6. Mai 2014
Biene in Schwarz-weiß
... auf einem Farbfoto:
Bei einer Stippvisite im Garten, kreuzte heute eine Graue Sandbiene (Andrena cineraria) meinen Weg und ließ sich im Feld der inzwischen lang gewachsenen Vergissmeinnicht nieder. Die Wildbienen stechen nicht und fliegen nur von Mitte März bis Ende Mai (Quelle). Ich hatte also Glück: Einen Monat später wären wir uns nicht mehr begegnet.
Bei einer Stippvisite im Garten, kreuzte heute eine Graue Sandbiene (Andrena cineraria) meinen Weg und ließ sich im Feld der inzwischen lang gewachsenen Vergissmeinnicht nieder. Die Wildbienen stechen nicht und fliegen nur von Mitte März bis Ende Mai (Quelle). Ich hatte also Glück: Einen Monat später wären wir uns nicht mehr begegnet.
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Mittwoch, 30. April 2014
Unser Garten im April
Im April zeigten sich die ersten Rhododendronblüten und auch die Zweige der Japanische Blütenkirsche waren üppig behangen. Der schöne Anblick währte jedoch nur kurz. Zum Monatsende fielen die zarten Blütenblätter wie Schnee auf uns nieder.
Das Balkan-Windröschen überrascht uns mit seiner Anwesenheit.
Die Japanische Blütenkirsche (Zierkirsche) zeigt ihre Pracht.
Der Johannisbeerstrauch bildet die ersten Früchte.
Die Nektar-Bar der Silberblättrigen Goldnessel ist geöffnet.
Das Spanische Hasenglöckchen blüht lautlos.
Der weiße Rhododendron öffnet seine rosa Knospen.
Die Zierkirsche verblüht noch im April.
Auch die Blüte der Lorbeerkirsche neigt sich dem Ende.
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Freitag, 25. April 2014
Unerhört
Die Natur macht viele Geräusche. In unserem Garten hört man das Zwitschern der Vögel, das Schnalzen der Eichhörnchen und das Summen der Bienen und Hummeln. Was man nicht hört, ist das gierige Schmatzen Letztgenannter, wenn sie sich am Nektar der Pflanzen laben. Aber wenn man genau hinschaut, kann man es sehen.
Die Steinhummel macht sich hier so gierig über das Spanische Hasenglöckchen her, dass der Pollenstaub rechts aus der Blüte schießt.
Die Steinhummel macht sich hier so gierig über das Spanische Hasenglöckchen her, dass der Pollenstaub rechts aus der Blüte schießt.
Montag, 7. April 2014
Ehrenpreis für unseren Garten
In der Regel bekommt man zur Preisverleihung Blumen. Diesmal sind die Blumen der Preis. Und zwar nicht irgendein Preis, sondern ein Ehrenpreis! Wir sind sehr stolz. Vielen Dank!
Freitag, 7. März 2014
Blaue Sterne
In unserem Garten leuchten selbst tagsüber die Sterne. Zumindest die blauen. Hier ein Blaustern, der sich direkt neben einem Trittstein aus dem Erdreich kämpfte.
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