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Samstag, 31. Mai 2014

Unser Garten im Mai

Nachdem die weißen Rhododendren verblüht sind, öffnen sich nun die Knospen der anderen und bringen Farbe ins Spiel. Aber so schön der Anblick auch ist, über unseren Köpfen herrscht derzeit viel Gezeter, denn der Nachwuchs der Dohlen hat das Nest verlassen. Kommt man in die Nähe eines Jungen geraten die Eltern in Aufruhr und beginnen wild zu kreischen. Auch die Kleinen geben mitunter Laute von sich und fordern so ihre Fütterung ein.
 
Die pinke Blüte des Rhododendrons erfreut uns im Mai.

Zusammen mit dem violetten Rhododendron.

Der Gelbe Scheinmohn blüht auch in Orange.
 
Der kleine Reiherschnabel wird leicht übersehen.

Der Dolden-Milchstern blühte nur kurz.

Die ersten Johannisbeeren färben sich rot.

Der Apfelbaum beginnt mit der Fruchtbildung.
 
Die jungen Dohlen sind flügge geworden.

Die Deutzie öffnet zum Monatsende ihre Knospen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Der Wundertopf

In einem schwarzen 90 Liter Mörtelkübel fristet eine Kastanie ihr Dasein, für die wir seit Jahren keinen Platz im Garten finden. Mitte April fiel die Entscheidung, den kleinen Baum in andere Hände zu geben, um damit auch sein schmuckloses Behältnis endlich aus den Augen räumen zu können. Kaum war der Entschluss gefasst, machte uns ein Schönes Windröschen einen Strich durch die Rechnung. Neben dem jungen Stamm der Kastanie reckte sich die zarte Pflanze einsam in die Höhe und erfreute unsere Herzen derart, dass wir es nicht wagten ihren Lebensraum aufzulösen.


So blieb die Kastanie in ihrem Topf an Ort und Stelle. Nur der Grund dafür blieb nicht lange. Ende April war das Windröschen wie vom Winde verweht, aber wir hoffen auf seine Rückkehr im nächsten Frühjahr. Bis dahin überlegen wir uns einen anderen Platz für die Zwiebelpflanze. Die Kastanie hat die margeritenförmige Heldin vorerst retten können und damit auch den Weg für die nächste Entdeckung geebnet. Denn nur einen Monat nach dem Balkan-Windröschen, spross ein Farn aus derselben Erde.


Mit Spannung beobachten wir jetzt, was der Wundertopf noch für botanische Überraschungen für uns bereit hält.

Dienstag, 6. Mai 2014

Biene in Schwarz-weiß

... auf einem Farbfoto:

Graue Sandbiene auf Vergissmeinnicht

Bei einer Stippvisite im Garten, kreuzte heute eine Graue Sandbiene (Andrena cineraria) meinen Weg und ließ sich im Feld der inzwischen lang gewachsenen Vergissmeinnicht nieder. Die Wildbienen stechen nicht und fliegen nur von Mitte März bis Ende Mai (Quelle). Ich hatte also Glück: Einen Monat später wären wir uns nicht mehr begegnet.

Mittwoch, 30. April 2014

Unser Garten im April

Im April zeigten sich die ersten Rhododendronblüten und auch die Zweige der Japanische Blütenkirsche waren üppig behangen. Der schöne Anblick währte jedoch nur kurz. Zum Monatsende fielen die zarten Blütenblätter wie Schnee auf uns nieder.
 
Das Balkan-Windröschen überrascht uns mit seiner Anwesenheit.

Die Japanische Blütenkirsche (Zierkirsche) zeigt ihre Pracht.
 
Der Johannisbeerstrauch bildet die ersten Früchte. 

Die Nektar-Bar der Silberblättrigen Goldnessel ist geöffnet.

Das Spanische Hasenglöckchen blüht lautlos. 

Der weiße Rhododendron öffnet seine rosa Knospen.

Die Zierkirsche verblüht noch im April.

Auch die Blüte der Lorbeerkirsche neigt sich dem Ende.

Freitag, 25. April 2014

Unerhört

Die Natur macht viele Geräusche. In unserem Garten hört man das Zwitschern der Vögel, das Schnalzen der Eichhörnchen und das Summen der Bienen und Hummeln. Was man nicht hört, ist das gierige Schmatzen Letztgenannter, wenn sie sich am Nektar der Pflanzen laben. Aber wenn man genau hinschaut, kann man es sehen.

Steinhummel an Spanischem Hasenglöckchen

Die Steinhummel macht sich hier so gierig über das Spanische Hasenglöckchen her, dass der Pollenstaub rechts aus der Blüte schießt.

Montag, 7. April 2014

Ehrenpreis für unseren Garten

Ehrenpreis

In der Regel bekommt man zur Preisverleihung Blumen. Diesmal sind die Blumen der Preis. Und zwar nicht irgendein Preis, sondern ein Ehrenpreis! Wir sind sehr stolz. Vielen Dank!

Freitag, 7. März 2014

Blaue Sterne


Blaustern

In unserem Garten leuchten selbst tagsüber die Sterne. Zumindest die blauen. Hier ein Blaustern, der sich direkt neben einem Trittstein aus dem Erdreich kämpfte.

Die erste Biene


Ich weiß, das ist nicht eines meiner besten Bilder, aber hinter diesem Schnappschuss steckt ein witziges Erlebnis. Der violette Krokus war ein Mitbringsel. Er blühte bereits, als ich ihn nahe der neuen Holzbrücke in das Meer von Erde setzte. Keine Sekunde darauf, summte mir plötzlich was um die Ohren. Wie aus dem Nichts, erschien eine Biene und landete zielsicher in der Blüte. Noch nie hat meine Gartenarbeit so schnell Früchte getragen!