In einem schwarzen 90 Liter Mörtelkübel fristet eine Kastanie ihr Dasein, für die wir seit Jahren keinen Platz im Garten finden. Mitte April fiel die Entscheidung, den kleinen Baum in andere Hände zu geben, um damit auch sein schmuckloses Behältnis endlich aus den Augen räumen zu können. Kaum war der Entschluss gefasst, machte uns ein Schönes Windröschen einen Strich durch die Rechnung. Neben dem jungen Stamm der Kastanie reckte sich die zarte Pflanze einsam in die Höhe und erfreute unsere Herzen derart, dass wir es nicht wagten ihren Lebensraum aufzulösen.
So blieb die Kastanie in ihrem Topf an Ort und Stelle. Nur der Grund dafür blieb nicht lange. Ende April war das Windröschen wie vom Winde verweht, aber wir hoffen auf seine Rückkehr im nächsten Frühjahr. Bis dahin überlegen wir uns einen anderen Platz für die Zwiebelpflanze. Die Kastanie hat die margeritenförmige Heldin vorerst retten können und damit auch den Weg für die nächste Entdeckung geebnet. Denn nur einen Monat nach dem Balkan-Windröschen, spross ein Farn aus derselben Erde.
Mit Spannung beobachten wir jetzt, was der Wundertopf noch für botanische Überraschungen für uns bereit hält.
Dienstag, 27. Mai 2014
Der Wundertopf
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