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Freitag, 28. März 2014

Magischer Kreis

Feenkreis in der Abendsonne
"Leave room in your garden for the fairies to dance"
Der Legende nach entstehen an Orten, an denen das kleine Volk tanzt, Ringe aus Pilzen. Betritt ein Mensch diese Feenringe, wird er von dem Tanzreigen mitgerissen, und obgleich es ihm erscheinen mag, als tanze er erst Minuten, vergehen in Wahrheit Jahre. Die Zeit holt ihn ein, sobald er den Kreis verlässt. Tanzt der Mensch länger als er leben würde, zerfällt er nach Verlassen zu Staub. Es empfiehlt sich daher, die magischen Kreise unter keinen Umständen zu betreten - oder nie mehr zu verlassen.

In unserem Garten haben wir den Tanzplatz des kleinen Volkes im Schutz der alten Fichte eingerichtet. Zum einen, weil magische Wesen es nicht mögen, von Menschen beobachtet zu werden und zum anderen, damit niemand versehentlich hineintreten kann.

Weitere Bezeichnungen
  • Feenkreis
  • Hexenkreis
  • Hexenring
  • Fairy Ring
  • Fairy Circle
  • Elf Circle
  • Elf Ring
  • Pixie Ring

Donnerstag, 20. März 2014

Der Lenz ist da!


Und ich weiß auch, wer ihn gemacht hat! - Es heißt zwar umgangssprachlich "sich einen Lenz machen", aber offenkundig kann man den auch anderen machen. Dass dieser Zwerg zeitgleich mit dem Frühlingsanfang in unserem Garten eintraf, ist sicher kein Zufall!

Montag, 22. Juli 2013

Alles Grün und Braun


Dieses Jahr wies unsere immergrüne Thuja zum ersten Mal eine Herbstfärbung auf - und das im Sommer. Kein gutes Zeichen. 
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass uns ausgerechnet der Lebensbaum verstorben ist. Die Konifere war von stattlichem Wuchs, fast 10 Meter hoch und um die 30 Jahre alt. Ihre Gattung gilt grundsätzlich als sehr anspruchslos, kann über 100 Jahre alt werden und hat mit halbschattigen Standorten kein Problem. Warum sie so unerwartet ihr Leben aushauchte, können wir nur raten. Vielleicht ist sie einem zu trockenen Winter zum Opfer gefallen, der selbst ältere Exemplare dahinraffen kann (Quelle). Während wir im Sommer dank unserer Gartenpumpe die Pflanzen bei ausbleibendem Regen mit Grundwasser wässern können, wird die Natur im Winter sich selbst überlassen. Gemäß der Redensart: Nur die Harten kommen in den Garten.

Von der Gartenlaterne zum Grablicht
Im Hintergrund die tote Thuja

Sonntag, 21. Juli 2013

Wildkrautwächter

Stein beobachtet Melisse beim wachsen

Kein Grund so mürrisch zu gucken: Was da aus dem Boden sprießt ist eine Melisse (Melissa officinalis)! Reibt man ihre Blätter zwischen den Fingern, duften sie zitronig. Die Heil- und Gewürzpflanze trägt daher auch den Namen Zitronenmelisse und war 2006 Heilpflanze des Jahres. Sie versteht es sich selbst auszusäen. Die Ursprungspflanze steht einen Steinwurf weit entfernt und wird in ihrer Blütezeit (Juni bis August) gerne von Bienen besucht. Das brachte ihr den Titel "Bienenkraut" ein. Es ist kein Zufall, dass man Melissa aus dem Griechischen mit Biene übersetzt.

Samstag, 20. Juli 2013

Zeitvertreib

Tic Tac Toe

In unserem Garten wird es nicht langweilig. Notfalls vertreiben wir uns die Zeit mit etwas Tic Tac Toe.