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Donnerstag, 11. Juni 2015

Skimmia Harem


Ich meine die Blütenskimmien heute aufgeregt rascheln gehört zu haben. Kein Wunder, denn wir haben der reinen Männerrunde am Nachmittag eine weibliche Fruchtskimmie an die Seite gepflanzt! Sie blüht zwar verhaltener, entwickelt danach jedoch - im Gegensatz zur männlichen Blütenskimmie  - leuchtend rote Beeren (spätestens ab Oktober). Für einen reichen Fruchtansatz soll eine männliche Pflanze für 5 weibliche genügen. Bei uns haben wir den Spieß umgedreht: Hier genießt eine Dame die Gesellschaft von 5 Männern.

Mittwoch, 15. April 2015

Weniger Blüten im Schatten

Unsere Japanische Blütenkirsche ist verstorben. Mitte April trägt der Baum weder Blatt noch Blüte. Auch die Blütenskimmien sind nicht mehr so üppig bestückt, wie am Tag ihrer Einpflanzung vor einem Jahr:

Skimmie im März 2014
Obwohl die Pflanze "in ihrer Heimat im Schatten und Unterholz dichter Gebirgswälder gedeiht" (Quelle), zeigt sich deutlich, dass das Rautengewächs das Sonnenlicht vorzieht. Nach 12 Monaten im Schatten hat es nicht nur an Fülle verloren, auch die Knospen entwickelten sich fast ausschließlich auf der Seite, die noch Licht bekommt (rechts):
 
Skimmie im März 2015
Am schlimmsten hat es die größte Skimmie erwischt. Das ehrfürchtig als "Big Skimmy" getaufte Gehölz machte bei seinem Einzug in unseren Garten eine stattliche Figur! Einzig ein paar gelbliche Blätter versetzten mich damals in Sorge: 

Große Skimmie im März 2014
Gelb sind die Blätter inzwischen nicht mehr. Dafür sind es weitaus weniger geworden. Gleiches gilt für die Anzahl der Knospen. Zugenommen hat nur meine Sorge.

Große Skimmie im März 2015
Der Anblick macht mich jedes Mal furchtbar traurig. Trost finde ich allein in der Tatsache, dass die Pflanzen von ihrem Vorbesitzer vernichtet worden wären, hätten wir uns nicht ihrer angenommen.
Durch die Umsetzung änderten sich für die immergrünen Gewächse nicht nur Licht- und Bodenverhältnisse, auch sahen sie sich plötzlich mit Fressfeinden konfrontiert: Gierige Schnecken machen sich über junge Blatttriebe her und hinterlassen unschönen Lochfraß, der gleichwohl die gesunde Optik vereitelt.

Die einzige Pflanze, die - in direkter Nachbarschaft zu den Skimmien - jedes Jahr üppiger blüht, ist die Christrose. Ihr macht der Schatten tatsächlich nichts aus und auch der Lehmboden ist nach ihrem Geschmack.

Christrose im April

Montag, 31. März 2014

Unser Garten im März

Unser Garten erwacht! Der status quo zum Monatsende:
 
Die Christrose blüht bereits seit Februar. 
 
Anfang März zog der Blaustern nach.
 
Das Scharbockskraut beginnt unseren Waldboden zu bedecken.
 
Die Lorbeerkirsche bildet die ersten Knospen.
 
Der Buchsbaum blüht.
 
 Die Osterglocken läuten. 
 
Der Ranunkelstrauch ragt vom Nachbarn zu uns herüber. Im Gegenzug hängen hinten die blühenden Zweige der Forsythie von unserer Seite über den Zaun.
 
Das Vergissmeinnicht zeigt die ersten Blüten. 
 
Die Knospen der Skimmie öffnen sich zum Monatsende.

Donnerstag, 27. März 2014

Rettet die Bienen

Biene auf Skimmie

Nachdem die Krokusse verblüht sind, öffnen sich nun die Knospen der Blütenskimmien (Skimmia japonica 'Rubella'). Wir haben gleich mehrere der schattenverträglichen Gehölze in unserem Garten angesiedelt. Unser Beitrag, dem weltweiten Bienensterben durch Futterquellen entgegenzuwirken.

Donnerstag, 20. März 2014

Ein letzter Blick

Zur Erinnerung