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| Spanische Wegschnecke |
Die eingeschleppte Spanische Wegschnecke ist die gefräßigste von allen. Lange Zeit tröstete ich mich mit dem Gedanken, dass sie zum Speiseplan unserer Igel gehören könnte, bis ich in einem Igelbuch las, dass die Spanische Wegschnecke keine kulinarische Köstlichkeit ist. Nicht mal für Igel. Ihr Schleim ist zu bitter und damit fehlt es ihr im Garten an natürlichen Fressfeinden. Das führt dazu, dass der paarungsfreudige Nackedei inzwischen die häufigsten Nacktschecke in Deutschland ist (Quelle). Als invasive Art stellt sie damit eine ernste Bedrohung für das Gleichgewicht unseres Ökosystems da.
Leider stehen uns zur Bekämpfung der Plage weder Indische Laufenten noch Blindschleichen (Quelle) zur Verfügung. Wir setzen stattdessen auf das Ab- bzw. Einsammeln der Schnecken. Innerhalb einer pfandfreien Plastikflasche landen sie später im Restmüll. Das Zerteilen mit Spaten oder Schere kostete uns zu viel Überwindung und Nerven, denn man darf die Überreste keinesfalls im Garten liegen lassen: Tote Schnecken ziehen lebende Artgenossen an! Daher muss man auch die Kadaver der Aasfresser in einem verschlossenen Plastikbeutel im Restmüll entsorgen. (Quelle)
Nicht jede Nacktschnecke ist eine Schadschnecke!
Der Tigerschnegel zum Beispiel ist unser Freund. Nicht nur weil er die Eier der Spanischen Wegschnecke frisst.
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| Junger Tigerschnegel |
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| Älterer Tigerschnegel |
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| Ackerschnecke |
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| Tigerschnegel in Schutzhaltung |





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