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Gegen Abend kriechen die Nacktschnecken aus ihrem Unterschlupf. Wenn es regnet (und danach) sind sie besonders aktiv. So bot der heutige Abend hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd. Wie erfolgreich diese sein würde, erstaunte uns am Ende selbst.
Die Spanische Wegschnecke steht ganz oben auf unserer Hit List. Als Kannibalin fällt sie auch über tote Artgenossen her. Daher sammeln wir sie in einem verschließbaren Gefäß und entsorgen dieses im Restmüll, sobald es voll ist. Früher haben wir die Schnecken zuvor noch zerschnitten, aber das kostete nicht nur Überwindung, sondern auch Zeit und das Schneckengefäß sollte nur kurz geöffnet bleiben, denn der Gestank der Zersetzung ist unangenehm. Ja, die Nacktschnecken sehen mitunter nicht nur aus wie Hundekot, sie können auch so riechen.
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| Spanische Wegschnecke |
Bis wir mit dem gezielten Absammeln der Plage begannen, war uns das Ausmaß ihres Vorkommens nicht wirklich bewusst. Allein heute brachten wir es innerhalb von einer Stunde auf 70 Stück! Das Mitzählen motiviert bei der Nacktschneckenpirsch. Sobald man die ersten sechs gefangen hat, will man die 10 voll machen. Finden sich dann noch 7 weitere fragt man sich, ob es wohl 20 werden können. Und schon hat man seinen eigenen Wettbewerb geschaffen. Die täglichen High Scores können nie enttäuschen: Entweder freut sich das Spielerherz darüber, den letzten Höchststand getoppt zu haben, oder der Gärtner nimmt wohlwollend zur Kenntnis, dass die Plage abnimmt.
Ausrotten werden wir die Spanischen Wegschnecke dadurch nicht, aber zweifelsfrei verhindern wir zukünftige Eiablagen und weitere Schäden. Und das ist definitiv mehr, als ohne Nacktschneckenpirsch.
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